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Bibliothek – Dein Vielfältiger Arbeitsort

Beginne ein neues Kapitel –
gestalte die Welt von morgen.

Bibliothek – Ein Arbeitsort mit Sinn, Verstand & Herz!

Gestalte die Welt von morgen

Bibliotheken sind für eine demokratische Gesellschaft unverzichtbar. Sie stehen für Meinungs- und Informationsfreiheit, bieten Raum für Diskurse und Debatten, und sie kuratieren unabhängig und neutral nach fachlichen Standards. Bibliotheken sind offene Orte, fördern Experimente, begleiten lebenslang in der Entwicklung, setzen sich für Chancengleichheit ein, vernetzen Menschen und Medien und kooperieren international. Zusammengefasst: Sie sind ein essentieller Baustein einer lebendigen Demokratie.

Das Berufsfeld Bibliothek bietet eine spannende Möglichkeit, in einem dynamischen Umfeld zu arbeiten und die Informationsfreiheit zu fördern. Hier kannst Du Bildung und Forschung unterstützen und mit persönlichen Interessen verbinden. Du arbeitest in einer globalen Gemeinschaft, teilst Ideen und lernst kontinuierlich dazu. Egal, ob Du eine Ausbildung machst, ein Studium absolvierst oder Quereinsteiger:in bist, Bibliotheken bieten Dir eine inspirierende Karriere. Werde Teil des Teams, das die Welt des Wissens gestaltet und Bildung fördert!

Was ist meinjob-bibliothek.de und warum gibt es diese Plattform?

meinjob-bibliothek.de ist mehr als ein Jobportal – wir sind der zentrale Orientierungspunkt für alle, die eine berufliche Zukunft in der Bibliothekswelt anstreben. Ob Schüler:innen, Studierende, Quereinsteiger:innen oder erfahrene Fachkräfte: Wir bündeln alle relevanten Informationen, die Du für Deinen Einstieg benötigst – von Ausbildungsmöglichkeiten, Praktika und Freiwilligendiensten über Studieninformationen bis hin zu Karrierewegen.

Über das verlinkte Jobportal bibliojobs.eu hast Du zudem Zugriff auf alle aktuellen Stellenangebote in der deutschen Bibliothekslandschaft.

Unser Anspruch ist es, Menschen zu befähigen, ihre Talente und Interessen in einer facettenreichen Branche einzusetzen, in der Wissen, Information und Kultur im Mittelpunkt stehen. Dabei legen wir besonderen Wert auf Demokratie, Vielfalt, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Wertschätzung. Bibliotheken sind lebendige Orte des Lernens, der Begegnung und gesellschaftlichen Teilhabe – und wir zeigen, wie Du ein Teil dieser Welt werden kannst.

Für wen ist die Plattform meinjob-bibliothek.de geeignet?

Unsere Inhalte richten sich an alle, die eine berufliche Perspektive in Bibliotheken suchen:

Schüler:innen: Perfekt, um erste Einblicke zu gewinnen, Praktika zu absolvieren oder sich über Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren.

Studierende: Umfangreiche Informationen zu Bachelor-, Master- und Promotionsprogrammen sowie zu berufsbegleitenden Studienangeboten.

Quereinsteiger:innen & Fachkräfte: Für Menschen mit Erfahrung in Bereichen wie IT, Kommunikation, Verwaltung, Projektmanagement oder anderen Fachdisziplinen, die ihre Kompetenzen in Bibliotheken einbringen möchten.

Berufserfahrene: Wer sich weiterentwickeln, spezialisieren oder neue Aufgabenbereiche erkunden möchte.

Wir bieten maßgeschneiderte Informationen, praxisnahe Tipps und aktuelle Stellenangebote, damit jede:r Bewerbende fundierte Entscheidungen treffen kann und den passenden Einstieg oder die nächste Karrierestufe findet.

Welche Fähigkeiten und Qualifikationen sind für die Arbeit in Bibliotheken wichtig?

Die Arbeit in Bibliotheken ist vielseitig, anspruchsvoll und sinnstiftend. Sie erfordert keine festgelegte „Schablone“ von Fähigkeiten, sondern eine Mischung aus Neugier, Engagement und Lernbereitschaft, die sich je nach Bibliothek, Aufgabenbereich und Rolle unterschiedlich zeigt.

Wichtige Fähigkeiten:

  • Kommunikationsstärke und Empathie: Besucher:innen individuell beraten, Informationen verständlich vermitteln, Geduld im direkten Kontakt.
  • Organisationstalent und Genauigkeit: Katalogisierung, Medienpflege, Veranstaltungsplanung erfordern strukturierte Arbeitsweise.
  • Analytisches Denken und Recherchekompetenz: Quellen bewerten, neue Medien aufbereiten, Nutzer:innen bei der Informationsbeschaffung unterstützen.
  • Kreativität und Innovationsfreude: Besonders relevant bei Projekten, digitalen Angeboten, Social-Media-Aktivitäten und Veranstaltungsplanung.
  • Teamfähigkeit und Eigeninitiative: Mitarbeitende arbeiten gemeinsam, übernehmen Verantwortung für eigene Aufgaben und bringen individuelle Stärken ein.
  • Flexibilität: Bibliotheken entwickeln sich ständig weiter – neue Technologien, Medienformate oder gesellschaftliche Anforderungen erfordern Anpassungsfähigkeit.

Relevante fachliche Qualifikationen:

  • Ausbildung: FaMI (Fachangestellte:r für Medien- und Informationsdienste) als klassischer Einstieg mit fundiertem Wissen und Praxis.
  • Studium: Bibliotheks- und Informationswissenschaften, Kultur- und Informationsmanagement, Pädagogik, IT oder verwandte Studiengänge ermöglichen wissenschaftliche, beratende oder leitende Aufgaben.
  • Quereinstieg / Fachkenntnisse: Kompetenzen aus IT, Verwaltung, Kommunikation, Projektmanagement oder Kulturmanagement sind gefragt.
  • Weiterbildungen & Zertifikate: Digitalisierung, Projektmanagement, Veranstaltungsorganisation, Medienkompetenz erweitern die Einsatzmöglichkeiten.

Die Anforderungen variieren stark nach Bibliotheksart, Größe und Anstellung. Jeder Tag kann neue Aufgaben, Teams und Projekte bringen. Es gibt daher keinen Standard-Tag und keine Standard-Karriere – Vielfalt ist zentral.

Wie sieht ein typischer Arbeitsalltag in der Bibliothek aus?

Der Arbeitsalltag hängt stark von Bibliotheksart, Größe der Einrichtung und Position ab. Kein Tag gleicht dem anderen – genau diese Abwechslung macht den Reiz der Arbeit aus.

Beispiele typischer Aufgaben:

  • Direkter Kundenkontakt: Beratung, Rechercheunterstützung, Erklärung digitaler Angebote, Betreuung von Veranstaltungen.
  • Medienmanagement: Einpflegen, Katalogisierung, Archivierung, Digitalisierung von Beständen.
  • Veranstaltungen & Projekte: Planung von Lesungen, Workshops, Seminaren, Community-Projekten.
  • Digitale Angebote & Innovation: Nutzerfreundliche Gestaltung von Datenbanken, E-Books, Hörmedien oder KI-gestützten Recherchetools.
  • Team- und Projektarbeit: Zusammenarbeit im Team, Entwicklung neuer Konzepte, Vernetzung mit anderen Bibliotheken.

Variabilität nach Bibliothek:

  • Öffentliche Bibliotheken: Fokus auf Service, Veranstaltungen, digitale Zugänge, kulturelle Programme.
  • Universitäts- & Fachbibliotheken: Schwerpunkt auf wissenschaftlicher Recherche, Datenmanagement, Beratung für Studierende und Forschende.
  • Spezialbibliotheken: Archivarbeit, Projektarbeit, teilweise Forschung zu spezifischen Themen.
  • Anstellungstyp: FaMI, studentische Hilfskraft, Quereinsteiger:in oder Leitung – Verantwortlichkeiten und Eigenständigkeit variieren stark.

Das Besondere:

  • Jeder Tag bietet neue Herausforderungen, Entwicklungsmöglichkeiten und Raum für Kreativität.
  • Mitarbeitende übernehmen Verantwortung für Projekte, werden aber im Team unterstützt.
  • Lernchancen bestehen in digitaler Kompetenz, Projektmanagement, Veranstaltungsorganisation und Kundenberatung.

Kurz gesagt: Die Bibliothekswelt verbindet abwechslungsreiche Aufgaben mit Sinnstiftung, Kreativität und persönlicher Entwicklung.

Welche Werte zählen in Bibliotheken und wie prägen sie die Arbeit?

Bibliotheken sind mehr als Orte zum Ausleihen von Medien – sie sind zentral für Bildung, Kultur und gesellschaftliche Teilhabe. Die Werte, die unsere Arbeit leiten, spiegeln sich in allen Bereichen des Bibliotheksalltags wider:

Vielfalt & Toleranz: Bibliotheken heißen Menschen aller Hintergründe, Altersgruppen und Kulturen willkommen. Hier kann jede:r unabhängig von Herkunft, Bildung oder Lebenssituation Zugang zu Wissen und Kultur erhalten. Mitarbeitende fördern diese Offenheit aktiv: durch inklusive Veranstaltungen, barrierefreie Angebote und ein respektvolles Miteinander im Team.

Verantwortung & Demokratie: Bibliotheken sind Hüter:innen von Wissen und Information, zugleich Orte der Meinungsbildung. Mitarbeitende übernehmen Verantwortung, indem sie Informationsfreiheit sichern, Recherchekompetenz vermitteln und den kritischen Umgang mit Medien fördern. Wer hier arbeitet, trägt direkt zur Stärkung demokratischer Strukturen und zur gesellschaftlichen Bildung bei.

Nachhaltigkeit & Zukunftsfähigkeit: Ob bei der digitalen Transformation, der nachhaltigen Nutzung von Medien oder der umweltfreundlichen Organisation von Bibliotheksräumen – Nachhaltigkeit ist zentral. Mitarbeitende gestalten zukunftssichere Prozesse, damit Bibliotheken auch für kommende Generationen Orte des Lernens, Forschens und der Begegnung bleiben.

Wertschätzung & Unterstützung: Ein respektvolles Arbeitsumfeld ist entscheidend. Mentoring, Teamarbeit und kollegiale Unterstützung sorgen dafür, dass sich Mitarbeitende entfalten können. Jede:r wird ermutigt, eigene Ideen einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln – sei es durch Fortbildungen, internationale Projekte oder fachliche Spezialisierungen.

Innovation & Kreativität: Bibliotheken leben von lebendigen, kreativen Konzepten, sei es bei der Medienaufbereitung, Veranstaltungsplanung oder der Integration digitaler Tools. Mitarbeitende bringen neue Perspektiven und Ideen ein, um Bibliotheken als dynamische, inspirierende Lern- und Begegnungsorte zu gestalten.

Gesellschaftlicher Mehrwert: Mitarbeitende in Bibliotheken sind Gestalter:innen von Chancengleichheit, kultureller Teilhabe und Bildungsgerechtigkeit. Durch ihr Engagement ermöglichen sie Zugang zu Wissen, fördern persönliche Entwicklung und stärken das gesellschaftliche Zusammenleben – ein Mehrwert, der weit über die Bibliothek hinaus wirkt.

 

Welche Einstiegsmöglichkeiten gibt es in die Bibliothekswelt?

Bibliotheken bieten weit mehr als klassische Buchausleihe – sie sind lebendige Orte für Bildung, Information und Kultur. Auf meinjob-bibliothek.de zeigen wir die wichtigsten Wege, um in diese vielfältige Welt einzusteigen:

Praktika & Freiwilligendienste: Ideal, um erste praktische Erfahrungen zu sammeln, unterschiedliche Bereiche kennenzulernen und die Teamkultur einer Bibliothek hautnah zu erleben.

Berufsausbildung FaMI: Die Ausbildung zur Fachangestellten bzw. zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste (FaMI) ist praxisnah und deutschlandweit anerkannt. Du lernst dabei Organisation, Kundenberatung, digitale Medienverwaltung, Eventplanung, Öffentlichkeitsarbeit und vieles mehr.

Studium: Von Bachelor bis Promotion in Bibliotheks- und Informationswissenschaften – hier erwirbst Du Kompetenzen in Forschung, Digitalisierung, Management, Recht, Pädagogik und Kommunikation.

Quereinstieg & Fachexpertise: Auch mit abgeschlossener Ausbildung oder Studium in anderen Bereichen lassen sich Bibliotheken bereichern, z.  durch Fachwissen in IT, Kommunikation, Projektmanagement, Verwaltung oder Kulturmanagement. Weiterbildungen, Umschulungen, Brückenkurse und externe Prüfungen eröffnen zusätzliche Einstiegsmöglichkeiten.

Egal ob Berufsstart, Umstieg oder Spezialisierung: Jeder Weg ist möglich, wird unterstützt und lässt sich individuell gestalten – passend zu Deinen Interessen, Fähigkeiten und Lebensumständen.

Wie finde ich die passende Bibliothek für meinen Einstieg?

Die Bibliothekslandschaft in Deutschland ist äußerst vielfältig. Sie reicht von kleinen Stadtbibliotheken über große Universitäts- und Fachbibliotheken bis hin zu spezialisierten Einrichtungen wie Museums- oder Gefängnisbibliotheken. Jede Bibliothek hat eigene Schwerpunkte, Strukturen und Arbeitskulturen.

Über die auf meinjob-bibliothek.de verlinkte Jobbörse bibliojobs.eu findest Du eine übersichtliche Plattform, in der Du nach Standort, Einstiegstyp, Aufgabenbereich oder Fachgebiet filtern kannst. So bekommst Du gezielt einen Überblick über aktuelle Stellen, Praktika und Ausbildungsangebote, die zu Deinen Interessen passen.

Um ein authentisches Bild der Bibliothek zu erhalten, lohnt sich ein persönlicher Besuch: Sprich mit Mitarbeitenden, erkunde die Räumlichkeiten und besuche Veranstaltungen oder Workshops. So bekommst Du ein Gefühl für die Teamkultur, die Arbeitsweise und die Angebote der Einrichtung.

Besonders wertvoll ist auch das Informieren über digitale Services und Projekte: Viele Bibliotheken entwickeln innovative Programme in den Bereichen Digitalisierung, Community-Projekte oder Medienkompetenz. Wer diese Angebote kennt, kann besser einschätzen, welche Bibliothek zu den eigenen Interessen und Fähigkeiten passt.

Kurz gesagt: Die Wahl der richtigen Bibliothek hängt nicht nur von Standort oder Größe ab, sondern auch von der Arbeitsatmosphäre, den Projekten und den Entwicklungsmöglichkeiten – und diese kannst Du aktiv erkunden, bevor Du Dich bewirbst.

Schritt für Schritt: So bewirbst Du Dich in einer Bibliothek

Viele Interessierte fragen sich, wie der Einstieg in Bibliotheken praktisch funktioniert. Unser Leitfaden zeigt Dir einen klaren und transparenten Ablauf:

  1. Vorbereitung & Stellenauswahl: Schau Dir zuerst unsere Jobbörse bibliojobs.eu oder die Webseiten einzelner Bibliotheken an, um passende Angebote zu finden. Ein persönlicher Besuch vor Ort kann zusätzliche Einblicke in Team, Räume und Arbeitsweise geben.
  2. Bewerbung & Anschreiben: Auch wenn Du nicht alle Anforderungen erfüllst, lohnt sich eine Bewerbung. Zeige Motivation, Leidenschaft und Deine Identifikation mit den Werten der Bibliothek. Achte darauf, alle Unterlagen vollständig einzureichen und Fristen einzuhalten.
  3. Kennenlernen & Vorstellungsgespräch: In persönlichen oder digitalen Gesprächen lernen sich Bewerbende und Bibliothek gegenseitig kennen. Manche Einrichtungen bieten Hospitationen oder Probetage an, um den Arbeitsalltag besser zu verstehen. Authentizität ist dabei wichtiger als perfekte Antworten.
  4. Vertrag & Arbeitsstart: Nach der Zusage werden Vertragsdetails geklärt, der Starttermin geplant und ggf. organisatorische Unterstützung angeboten (z. B. Umzugshilfe).

Selbst wenn es beim ersten Versuch nicht klappt, gibt es viele weitere Chancen: Praktika, Freiwilligendienste oder erneute Bewerbungsrunden ermöglichen einen späteren Einstieg.

Welche Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten gibt es in Bibliotheken?

Die Arbeit in Bibliotheken bietet weit mehr als klassische Tätigkeiten wie Ausleihe oder Katalogpflege. Mitarbeitende haben vielfältige Möglichkeiten, sich beruflich zu entfalten, sich zu spezialisieren und eigene Interessen einzubringen – egal, ob am Anfang der Karriere oder mit Erfahrung.

Fort- und Weiterbildung: Bibliotheken fördern kontinuierliches Lernen. Mitarbeitende können an internen oder externen Fortbildungen teilnehmen, Zertifikatskurse absolvieren oder berufsbegleitende Studiengänge belegen. Inhalte reichen von Bibliotheksmanagement, Informationskompetenz und Digitalisierung über Veranstaltungsorganisation bis hin zu wissenschaftlicher Forschung.

Spezialisierungen: Je nach Interesse und Qualifikation lassen sich Schwerpunkte setzen, zum Beispiel in IT, Datenmanagement und digitalen Services, in digitalen Medien und Online-Plattformen, in Kulturvermittlung, Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsplanung oder in Projektmanagement und strategischer Organisationsentwicklung.

Praxisnahe Projekte und Netzwerke: Mitarbeitende können in Projekten mitwirken, etwa bei Ausstellungen, Community-Programmen oder Kooperationen mit Schulen und kulturellen Einrichtungen. Ehrenamtliches Engagement, Verbandsarbeit und internationale Kooperationen eröffnen zusätzliche Erfahrungsmöglichkeiten.

Flexible Arbeitsmodelle: Viele Bibliotheken bieten familienfreundliche Arbeitsbedingungen, flexible Arbeitszeiten, Teilzeitmodelle oder Sabbaticals. So lassen sich Beruf, Weiterbildung und private Verpflichtungen gut miteinander verbinden.

Leitungs- und Fachkarrieren: Mit zunehmender Erfahrung ergeben sich Wege in Leitungsfunktionen, Fachberatung oder wissenschaftliche und projektbezogene Rollen. Auch Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger mit Spezialwissen können Fachbereiche bereichern oder neue Angebote entwickeln.

Der besondere Vorteil: Wer in Bibliotheken arbeitet, gestaltet aktiv Wissen, Bildung und Kultur mit. Gleichzeitig bieten die Einrichtungen einen Rahmen, in dem die eigene berufliche Laufbahn flexibel, individuell und vielseitig gestaltet werden kann – vom klassischen Einstieg über Spezialisierungen bis zu Führungs- und Innovationsrollen.

Bibliothek – Hier schreiben wir das Heute und Morgen.

Wissens-aufbereitung &- bewahrung

Bibliotheken sind Orte, an denen Wissen gesammelt, organisiert und zur Verfügung gestellt wird. Sie repräsentieren somit den Wert von Bildung und lebenslangem Lernen.

Diversität & Respekt

Bibliotheken fördern Diversität und Toleranz, indem sie Menschen und Ideen aus verschiedenen Hintergründen willkommen heißen, respektieren und Raum bieten. Sie stehen für Offenheit, Inklusion und die Wertschätzung von Vielfalt in unserer Gesellschaft.

Nachhaltigkeit & Umwelt

Bibliotheken sind von Natur aus nachhaltig, da sie Ressourcen und Bücher für die Mehrfachnutzung bereitstellen und sich zur Nachhaltigkeit in Bezug auf Arbeitsorganisation und Nutzerbedingungen bekennen. Sie unterstützen Initiativen wie „papierloses Studieren“ und überprüfen regelmäßig ihre Energiesparmaßnahmen.

Digitalisierung & Technik

Bibliotheken fördern per se die Digitalisierung, indem sie Zugang zu aktuellen digitalen Ressourcen bieten. Datensicherheit und moderne Technologien gehen Hand in Hand, um optimale Forschungsbedingungen zu schaffen. Digitales Management wird nicht nur praktiziert, sondern auch in Schulungen zur Stärkung digitaler Kompetenzen vermittelt.

Demokratie & Verantwortung

Bibliotheken repräsentieren Demokratie und Verantwortung, indem sie freien Zugang zu Informationen ermöglichen, qualitativ hochwertige Ressourcen bereitstellen, Bildung unterstützen und Meinungsfreiheit fördern.

Chancen-gleichheit

Bibliotheken fördern Chancengleichheit, indem sie allen den Zugang zu Wissen und Ressourcen ermöglichen und somit Bildung unabhängig von sozialen, wirtschaftlichen oder kulturellen Unterschieden ermöglichen. Bibliotheken bemühen sich, Benachteiligte zu unterstützen und sehen sich als wichtigen Teil der Emanzipations- und Integrationsstrukturen innerhalb der demokratischen Gesellschaft.

Bibliotheken in Deutschland.

Bibliotheksmitarbeiter:innen übernehmen eine breite Palette von Aufgaben, um den reibungslosen Betrieb zu gewährleisten. Sie stehen Nutzer:innen bei der Informationsbeschaffung und Medienverwaltung zur Seite, organisieren Veranstaltungen und kümmern sich um administrative Angelegenheiten. Darüber hinaus tragen sie zur Stärkung der Bibliothek in der Gemeinschaft bei, indem sie Marketing und soziale Medien nutzen, um den Zugang zum Wissen zu erleichtern und die Bibliothek als wichtige Gemeinschaftsressource zu positionieren. Bibliotheken unterstützen Ausbildung, Studium und die Forschung einschließlich der Forschungsorganisation und sind unverzichtbar für das wissenschaftliche Leben.

Die Bibliothekslandschaft in Deutschland ist genauso vielfältig wie die Aufgaben der Bibliotheksmitarbeiter:innen. Diese Institutionen spielen eine wichtige Rolle in der Gesellschaft und sind Teil eines internationalen Netzwerks. Sie erwerben, sichern und vermitteln Wissen und initiieren vielfältige Projekte und wirken sich damit positiv auf politische und gesellschaftliche Entwicklungen in Demokratien aus.

 

Was sind Wissenschaftliche Bibliotheken?

Wissenschaftliche Bibliotheken, wie Universitäts-, Hochschul- und Landesbibliotheken, die Nationalbibliothek und zentrale Fachbibliotheken, sowie Spezialbibliotheken, umfassen (inter-) nationale Sammlungen für verschiedene Wissensgebiete. Sie gehen spezifisch auf die Bedürfnisse von Studierenden, Forschenden und Lehrenden ein, leisten Forschungsunterstützung und stellen Forschungsinfrastruktur zur Verfügung.

Hier mehr dazu erfahren.

Was sind Öffentliche Bibliotheken ?

Öffentliche Bibliotheken sind zentrale Institutionen, die auf dem Prinzip des freien Zugangs zur Information basieren, ein in Grundrechten verankertes Konzept. Sie gewährleisten den freien Zugang zu Büchern, Zeitschriften, digitalen Medien und mehr, fördern Kultur und Bildung sowie den demokratiebildenden Austausch. Als „Dritter Ort“ bieten sie eine einladende, konsumfreie Umgebung. Öffentliche Bibliotheken unterstützen lebenslanges Lernen, die Entwicklung von Lese- und Medienkompetenz und tragen zur Chancengleichheit bei. Zusätzlich bieten sie vielfältige Veranstaltungen und Dienstleistungen. Die Ausrichtung der Bibliotheksdienstleistungen erfolgt stets im Einklang mit den Bedürfnissen einer sich wandelnden (Stadt-) Gesellschaft.

Hier mehr dazu erfahren.

Wie finanzieren sich Bibliotheken?

Bibliotheken erhalten ihre finanzielle Unterstützung von verschiedenen Trägern, zu denen vor allem der Bund, die Länder und die Kommunen zählen. Darüber hinaus können auch Stiftungen und Körperschaften des öffentlichen Rechts Träger von Bibliotheken sein.
Die Unterhaltung einer Öffentlichen Bibliothek zählt zu den „freiwilligen Aufgaben“ von Kommunen. Nur wenige Bundesländer geben staatliche Zuschüsse zur Einrichtung und Unterhaltung einer Stadt- oder Gemeindebibliothek, so dass die Finanzierung meist ausschließlich Sache der Kommune bleibt. Weitere Informationen zur Finanzsituation der Öffentlichen Bibliotheken erhältst Du hier.

Beispiel Hochschulbibliotheken als Wissenschaftliche Bibliotheken: Träger der Hochschulbibliotheken ist in der Regel das jeweilige Bundesland. Die meisten dieser Bibliotheken finanzieren sich durch einen Haushalt, der aus dem Etat des Bundeslandes kommt. Dieser Haushalt wird entweder direkt für die Bibliothek festgelegt und ihr zugewiesen oder ist Teil des Gesamtbudgets der gesamten Hochschule.

Welche Förderungen gibt es für Bibliotheken?

Die Vielfalt der Bibliotheken in Deutschland spiegelt sich in ebenso vielfältigen Fördermöglichkeiten wider. Auf politischer Ebene können Bibliotheken Unterstützung im Rahmen von Bildungs-, Wissenschafts- und Kulturförderlinien erfahren. Sowohl die Europäische Kommission als auch der Bund und die Länder bieten spezifische Förderprogramme für Bibliotheken an. Ergänzend dazu existieren Stiftungen des privaten Rechts, die im Einklang mit ihrem Stiftungszweck Projekte im Bereich Bibliotheken oder Vorhaben unter Einbeziehung von Bibliotheken fördern.

Hier mehr dazu erfahren:

Welche nationalen und internationalen Kooperationsmöglichkeiten gibt es für deutsche Bibliotheken?

Deutsche Bibliotheken sind in einem umfassenden Netzwerk eingebunden, das sowohl nationale als auch internationale Kooperationsmöglichkeiten bietet. Diese vielfältigen Verbindungen tragen dazu bei, Wissen zu teilen, Ressourcen zu optimieren und die Rolle der Bibliotheken auf globaler Ebene zu stärken.

Netzwerke: Zu den bedeutenden nationalen Netzwerken gehören die DINI (Deutsche Initiative für Netzwerkinformation) und die NFDI (Nationale Forschungsdateninfrastruktur). Die DINI fördert die Kooperation von Hochschulbibliotheken auf nationaler Ebene, während die NFDI eine Infrastruktur für den Umgang mit Forschungsdaten bietet. Auf internationaler Ebene unterstützt Bi-International den Austausch zwischen deutschen Bibliotheken und internationalen Partner:innen, und Bibliotheca Baltica fördert die Zusammenarbeit mit Bibliotheken in den Ostseeländern. Zudem können deutsche Bibliotheken durch Städtepartnerschaften internationale Beziehungen aufbauen und pflegen.

Nationale Verbände: In Deutschland sind zahlreiche nationale Verbände aktiv, die die Kooperation und den Wissensaustausch zwischen Bibliotheken vorantreiben. Dazu gehören der BID (Bibliothek & Information Deutschland), der dbv (Deutscher Bibliotheksverband), der BIB (Berufsverband Information Bibliothek), der VDB (Verein Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare), die DGI (Deutsche Gesellschaft für Information und Wissen), die ekz (ekz.bibliotheksservice GmbH), das Goethe-Institut und die IAML (International Association of Music Libraries, Archives and Documentation Centres).

Internationale Verbände: Auf internationaler Ebene sind deutsche Bibliotheken durch Mitgliedschaften in verschiedenen Verbänden vertreten, darunter die IFLA (International Federation of Library Associations and Institutions), die weltweit den Bibliothekssektor repräsentiert. Ebenso spielen EBLIDA (European Bureau of Library, Information and Documentation Associations) und LIBER (Ligue des Bibliothèques Européennes de Recherche – Association of European Research Libraries) eine wichtige Rolle. Das NAPLE Forum (National Authorities on Public Libraries in Europe) fördert zudem den Austausch auf europäischer Ebene.

…mehr als 8.000 Bibliotheken

…über 25.000 Beschäftigte

…mehr als 182 Mio. Besuche in 2024

…ca. 410.000 Events organisiert in 2024

…mehr als 270 Mio. physische Medien ausgeliehen in 2024

Stimmen aus der Bibliothekscommunity.

Stimmen unserer Bibliotheksbesucher:innen


Danke, dass Ihr da seid. Ihr leistet einfach großartige Arbeit. So ein wundervoller und reichhalter Ort der Kommunikation. Die Bücherei fühlt sich an wie mein zweites Zuhause. Ein großes Dankeschön an euch alle.

Ich finde es richtig toll, die Möglichkeit zu haben, in der Innenstadt zu arbeiten/ zu lesen/ zu schmökern und das ganz kostenfrei und ohne zusätzliche Anmeldung. Und dann noch das freundliche Personal!


Die Bibliothek ist für mich ein Ort der Motivation und Inspiration.


Das wollte ich schon laaange loswerden: Tolle Räume, kompetente Mitarbeiter, sehr gutes Angebot / Auswahl. Ich fühle mich jedes Mal wohl und und und… Komme gerne, um hier zu arbeiten oder einfach zu lesen.


Schön, dass es die Bücherei gibt. Offen, freundlich, inspirierend. Danke!


Danke für den super Rückzugsort – ich studiere und komme zum Lernen her, aber auch einfach so, weil es so angenehm hier ist. Ich freue mich auch, dass diese Bibliothek ein Ort ist, an dem sich obdachlose Menschen ein wenig ausruhen können – es gibt sonst nicht viele solche Orte in der Stadt! Vielen Dank für alles 🙂


Die Bibliothek ist für mich mein Ruhe- und Konzentrationsort.


Das wollte ich schon laaange loswerden: Tolle Räume, kompetente Mitarbeiter, sehr gutes Angebot / Auswahl. Ich fühle mich jedes Mal wohl und und und… Komme gerne, um hier zu arbeiten oder einfach zu lesen.


Oft vertreibe ich mir meine freie Zeit hier in dieser wundervollen Stadtbibliothek, da ich LESEN liebe. Ich finde es wunderbar hier. Das Personal ist freundlich und sehr hilfsbereit. Danke für diese tollen Schmökerstunden!

Die Bibliothek ist für mich Zuhause.


Die Stadtbücherei ist ein Ort, an dem ich mich gerne aufhalte. Eine Oase mitten in der Stadt. Es gibt eine Riesenauswahl. Die Mitarbeiter sind hilfsbereit und freundlich.

Danke! An alle, die daran arbeiten, dieses Haus warm, funktionsfähig usw. zu halten. Es ist hier wie eine Tankstelle für Wissen und Kultur!

© dbv / Janko

© dbv / Thomas Meyer

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© Stadtbibliothek Bremen

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